Sechs Mal Dom in 360°

Ob klassisch im Internetbrowser, auf einer mobilen Webseite oder als App für fünf verschiedene Plattformen – das DomVR-Projekt ist auf vielen Wegen zugänglich. Aber wo liegen die Unterschiede?

Die Homepage des Projekts zeigt nur einen Ausschnitt von dem, was insgesamt im Rahmen des Dom-Projekts produziert wurde. Einige Inhalte sind technisch nicht für die Darstellung in einer herkömmlichen Internetseite geeignet, andere nur mit starken Einschränkungen. Deswegen empfehlen wir den Download der DomVR-App.

Apps für Android und iOS

Die WDR 360 VR App erscheint am 11. April für Mobiltelefone und Tablets mit Android- und iOS-Betriebssystem. In der App lassen sich 360°-Videos besser anschauen, weil sich der sichtbare Ausschnitt des 360°-Videos mit jeder Bewegung des Geräts ändert. Doch nicht nur das Bild, auch der Ton wird in der App zu einem Rundumerlebnis: In der App sind einige Videos mit so genanntem binauralem Sound ausgestattet. Das bedeutet, dass sich die Richtung, aus der der Ton kommt, der Bewegung des Geräts anpasst. Um echten 360°-Sound zu erleben, empfehlen wir Kopfhörer.

Einfache VR-Brillen: Samsung Gear VR und Google Daydream

Das Ziel von Virtual Reality ist es, den Betrachter in eine andere Welt eintauchen zu lassen und ihm das Gefühl zu vermitteln, sich inmitten des Geschehens zu befinden. Experten sprechen hierbei von “Immersion”. Das gelingt aber erst dann richtig, wenn die Umwelt ausgeblendet wird, wie das z.B. bei den VR-Brillen Samsung Gear VR und Google Daydream der fall ist. Für beide Brillen erscheinen Apps (Samsung Gear VR: April 2017, Google Daydream wahrscheinlich im Mai 2017)

Königsklasse: Photogrammetrie auf der HTC Vive

Einige Bereiche des Doms haben wir mit einer ganz besonderen Technik in die virtuelle Welt transferiert: Mit Hilfe der Photogrammetrie. Dank ihrer Unterstützung gelingt die Immersion am besten. Denn anders als in einem herkömmlichen 360°-Bild kann der Betrachter sich nicht nur um die eigene Achse drehend umschauen. Er kann sich innerhalb der virtuellen Umgebung frei im Raum bewegen. Diese Photogrammetrie lässt sich derzeit nur auf den sehr leistungsstarken VR-Brillen HTC Vive und Oculus Rift erleben.