Der Dom in 360°

Ein jahrhundertealtes Wahrzeichen trifft auf Hightech: Virtual Reality versetzt uns an Orte, die wir real so nicht erleben können. Die Grundidee bei allen Episoden des WDR-Projekts: Erzählerische und technische Grenzen von 360° und Virtual Reality auszuloten.

Schon einmal im Mittelalter vor dem Dom gestanden – oder im zerbombten Köln? Wohl eher nicht. Das ist jetzt möglich – mit einer Zeitreise in Virtual Reality.

Eine seit 137 Jahren tickende Uhr, ein verschollener Plan und ein Einhorn: In den Nebenräumen und Kapellen des Doms befinden sich viele verborgene und geheimnisvolle Ecken. Einige davon können hier erstmals in 360° betrachtet werden.

Verwitterte Wasserspeier oder von Granatsplittern abgeschlagene Köpfe: In absoluter Feinarbeit reparieren die Bildhauer in den Werkstätten unterm Dom dessen Skulpturen – manchmal über Jahre.

Feierabend im Dom. Die Besucher sind weg, die Türen sind verriegelt, Du bist allein – fast. Denn der Domchor singt. Nur für dich. Und Du stehst mittendrin.

Wie wäre es, beim Orgelspiel neben dem Organisten Platz zu nehmen? Oder langsam durch den Dom zu schweben, während beide Orgeln erklingen? Virtual Reality macht es möglich.

Eine große Idee und viele kleine Experimente: Vieles von dem, was jetzt zu sehen ist, hat der WDR zum ersten Mal gemacht. Es gab viel zu staunen, aber auch Missgeschicke und Enttäuschungen.

Ob klassisch im Internetbrowser, auf einer mobilen Webseite oder als App für fünf verschiedene Plattformen - das DomVR-Projekt ist auf vielen Wegen zugänglich. Aber wo liegen die Unterschiede?

Ruckelnde Videos, unscharfe Bilder, der Ton stockt? - Die Techniken, die beim Dom-Projekt eingesetzt werden, bringen viele Computer, Tablets und Mobiltelefone an ihre Grenzen. Hier ein paar Tipps, wie es besser läuft.