Der Dom in 360°

Seit Wochen gilt beim Kölner Dom für Touristen und Gottesdienstbesucher: Wir müssen leider draußen bleiben. Und trotzdem gibt es einen (virtuellen) Weg hinein: In der Osternacht sowie am Sonntag und Montag werden 360°-Highlights aus dem Inneren der gotischen Kathedrale um den Audio-Livestream der Ostermessen ergänzt.

Schon einmal im Mittelalter vor dem Dom gestanden – oder im zerbombten Köln? Wohl eher nicht. Das ist jetzt möglich – mit einer Zeitreise in Virtual Reality.

Feierabend im Dom. Die Besucher sind weg, die Türen sind verriegelt, Du bist allein – fast. Denn der Domchor singt. Nur für dich. Und Du stehst mittendrin.

Verwitterte Wasserspeier oder von Granatsplittern abgeschlagene Köpfe: In absoluter Feinarbeit reparieren die Bildhauer in den Werkstätten unterm Dom dessen Skulpturen – manchmal über Jahre.

Wie wäre es, beim Orgelspiel neben dem Organisten Platz zu nehmen? Oder langsam durch den Dom zu schweben, während beide Orgeln erklingen? Virtual Reality macht es möglich.

Ein jahrhundertealtes Wahrzeichen trifft auf Hightech: Virtual Reality versetzt uns an Orte, die wir real so nicht erleben können. Die Grundidee bei allen Episoden des WDR-Projekts: Erzählerische und technische Grenzen von 360° und Virtual Reality auszuloten.

Eine große Idee und viele kleine Experimente: Vieles, was hier in VR und 360° zu sehen ist, hat der WDR zum ersten Mal gemacht. Es gab viel zu staunen, aber auch Missgeschicke und Enttäuschungen.

Ob klassisch im Internetbrowser, auf einer mobilen Webseite oder als App für fünf verschiedene Plattformen - das DomVR-Projekt ist auf vielen Wegen zugänglich. Aber wo liegen die Unterschiede?

Ruckelnde Videos, unscharfe Bilder, der Ton stockt? - Die Techniken, die beim Dom-Projekt eingesetzt werden, bringen viele Computer, Tablets und Mobiltelefone an ihre Grenzen. Hier ein paar Tipps, wie es besser läuft.